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Donnerstag, 8. Oktober 2015

Sanddornernte in Nordeuropa voll im Gang

Die Ernte des auch als Zitrone des Nordens bekannten Sanddorn ist dieser Tage in weiten Teilen Nordeuropas voll im Gang. Dies berichtet bspw. das finnische Fernsehen YLE unter http://svenska.yle.fi/artikel/2015/10/08/havtornsflugan-kan-ata-upp-hela-skorden.

Landauf landab sind vor allem beiderseits des Bottnischen Meerbusens in Finnland und Schweden viele fleißige Hände dabei, die diesjährige Ernte einzufahren.

Sanddorn ist eine wild wachsende Pflanze, die überall da gedeiht, wo sandige Böden, daher auch der Name und ein gesunder Mix aus rauen kalten Wintern und sonnigen Sommern vorherrschend ist. Dies ist eben in Nordeuropa wie auch Deutschland und Polen der Fall. Werden die Sanddornbüsche nicht beschnitten, dann können diese durchaus einige Meter hoch werden.

Da wo der Mensch mittels Pflanzung junger Sanddornsträucher nach hilft ist der Pflegeaufwand zu anderen Kulturpflanzen wesentlich geringer.

Zitrone des Nordens heißt der Sanddorn vor allem deshalb, weil er wie eben die Zitrone sehr reich an Vitamin C ist. Wie andere Beeren auch kann der Sanddorn vielfältig verarbeitet werden. Die einfachste aber effektivste Weise ist die Verarbeitung zu Sanddornpulver mittels Trocknung. Da bei einer natürlichen Trocknung unter 40 Grad Celsius nur das in den Beeren enthaltene Wasser mittels Verdunstung entzogen wird, bleiben natürlich Antioxydantien wie das Vitamnin C im Sanddornpulver erhalten. Dieses Sanddornpulver kann man zu den verschiedensten Zwecken verwenden. Ein Teelöffel morgens über das Müsli ist eine von vielen vielen Möglichkeiten.

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