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Donnerstag, 18. August 2016

E-Commerce: Auch Drop Shipping will eben gelernt sein!

Dieser Tage stiessen wir mal wieder auf einen Fall, wo sich ein deutscher Hersteller selbst aus dem Sortiment eines bekannten E-Commerce Anbieters schoß und diese wahre Begebenheit regte uns zu diesem Post an.

Was war also geschehen?
  • Besagter Betreiber eines mehrsprachigen online Shops schloß seinerseits Anfang diesen Jahres einen Vertrag mit einem Versender, welcher internationales Drop Shipping ermöglicht. Dies bedeutet, dass der Kunde in Land A bei online shop Betreiber in Land B ein Produkt D bestellt, welches dann Hersteller E in Land E direkt via besagten Versenders zu Kunde in Land A liefert.
  • Eine Möglichkeit, die Garant für schnelle Wege ist und natürlich die Zeit zwischen Bestelleingang beim online shop Betreiber und Wareneingang beim Kunden enorm reduziert.

Nur war anscheinend bei Hersteller E in Land E sehr wahrscheinlich die Generation JDE, jung, dynamisch und erfolglos am Werk und so geschah praktisch dies:

  • Die nette junge Dame in der Bestellannahme von Hersteller E entschied kurzerhand ihrerseits, das Paket mit einem vollkommen unbekannten noname Versender zu dessen Listenpreisen an den Kunden in Land A zu versenden.

Damit wurde die Suppe teurer als das Fleisch!

Will heißen die Versandkosten von konkret Deutschland nach Schweden waren doppelt so teuer wie kalkuliert. Darauf angesprochen reagierte besagte nette junge Dame wie immer in diesen Fällen: Sehr schnippisch :-( Als vermutlich Angehörige der JDE Generation kam ihr nicht in den Sinn, die Kuh so vom Eis zu bringen, dass dies im Interesse des online Shops war. Ergo nahm er die gesamte Palette besagten Herstellers E in Land E aus dem Sortiment. Stehen doch gleich mehrere Wettbewerber von Hersteller E Gewehr bei Fuss parat. Bleibt nur zu sagen:

Auch Drop Shipping will eben gelernt sein!




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