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Dienstag, 22. November 2016

Auch Sturmglasforschung will gekonnt sein!


Anstelle des an dieser Stelle in den letzten Tagen üblichen Updates zum Kristallisationsgrad unserer Sturmgläser dieses Mal ein Wort in eigener Sache. Denn auch Sturmglasforschung will gekonnt sein. Forschung heißt für uns bspw. nicht, uns zu schreiben, das man annimmt, dass sich die Temperatur an unserem Küchenfenster in ORREFORS warum auch immer und wann auch immer wie auch immer ändert. Sehr wohl wissend, dass man ja selbst nie in die Verlegenheit kommen wird, diese Hypothese in Form Beweisführung zur These werden zu lassen, was ja bekanntlich eine exzellente wissenschaftliche Arbeit ausmacht.

Sturmglasforschung heißt daher aus Sicht des Autors viel mehr so heran zu gehen:

  1. Sichten dessen, was bezüglich des Sturmglases international bekannt ist. Dazu gehören englischsprachige Quellen genauso wie Quellen in spanischer, russischer, italienischer Sprache oder welcher Sprache auch immer.
  2. Im Disput mit anderen Roß und Reiter zu nennen und nicht der Form daher zu kommen, ich habe da einen Kontakt zu einem Professor in Übersee und der hat gesagt usw. usf. Der Autor hat übrigens auch eine Großcousine in Übersee die wirklich Professorin an einer renommierten US University ist, nur hat die engagierte Dame mit Sturmgläsern eher weniger etwas am Hut. Dafür ist sie in einem anderen Fachgebiet eine exzellente Fachfrau. Sonst wäre sie ja auch nicht salopp gesprochen in Amiland Professorin.
  3. Selbst so tief im Thema zu stehen, dass man auch Schluß endlich selbst weiß, worüber man da eigentlich gerade forscht. Am Beispiel der Elektrizität stellt sich dies so dar, dass natürlich die Meinung eines gestandenen Dipl. Ing. der Elektrotechnik oder heute Master of Science der ET bezüglich ET einen anderen Stellenwert hat, als wenn ein Dipl. Ing. ET darüber philosophiert, wie man echte Thüringer Weihnachtsstollen bäckt, weil der Dipl. Ing. eben nebenbei Hobbybäcker und gerade Weihnachtszeit ist.
  4. Wenn man diese drei Grundprämissen wissenschaftlicher Arbeit auch bezüglich des Sturmglases anwendet, dann kommen die echten Mühen wissenschaftlicher Arbeit. Diese lauten Versuchsreihen, Versuchsreihen und noch einmal Versuchsreihen. 
Wenn man dann im Rahmen mehrerer Versuchreihen feststellt, dass wirklich die Temperatur an unserem Küchenfenster in ORREFORS oder einem beliebigen anderen skandinavischem Holzhaus X nicht konstant ist, dann werden natürlich von ganz allein obige Hypothesen zur These. Gleiches betrifft übrigens die Frage, ob Stahlbetonbauten Einfluss auf den Kristallisationsgrad von Sturmgläsern haben. Auch hier kann man grundsätzlich zwei Dinge tun:

  1. Sich hinstellen und sagen, man habe gerade keine Stahlbetonbauten zur Verfügung, wo man das testen kann ODER
  2. Schauen, wo es in der Umgebung welche gibt und dann fragen, ob man da zeitweise einige Sturmgläser aufstellen kann.
So in etwa stellen wir uns eine seriöse Sturmglasforschung vor und so mehr freuen wir uns auf den ernsthaften Disput mit echten Sturmglasforschern.

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