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Mittwoch, 16. November 2016

Sturmglastest ab heute sind wir vier


Nachdem wir uns die letzten Tage mit der Reaktion von zwei Sturmgläsern beschäftigten erweiterten wir nun unsere Testreihe auf vier Sturmgläser. Dabei zeigt sich schon jetzt klar und deutlich, dass doch die Konsistenz der Kampfermischung erheblichen Einfluss auf die Art und Weise der Anzeige hat.

Während bei ganz links zu sehendem Sturmglas kaum eine Kristallisation festzustellen ist, sieht es bei den anderen Sturmgläsern doch etwas anders aus. Das macht aber rein gar nichts, wenn man sich einmal die Zeit genommen hat, den Kristallisationsverlauf zu beobachten. Dann lernt man sehr schnell, sein Sturmglas richtig zu deuten. Denn natürlich zeigt auch unsere hier links im Bild zu sehendes Sturmglas je nach Wetterlage eine entsprechende Reaktion. Nur eben etwas weniger heftig als die anderen drei Sturmgläser.

Natürlich ist es speziell für eine wissenschaftlich fundierte Versuchsreihe daher sehr wichtig, mindestens mit zwei oder besser noch mehr Sturmgläsern eine Versuchsreihe zu starten. So und wirklich nur so kann man eine klare wissenschaftlich fundierte Aussage darüber treffen, wie sich das Kristallisationsverhalten über die Zeit X darstellte und welche Einflussfaktoren hier eine Rolle spielen könnten.

Dazu gehören in Form eines Meßprotokolls Angaben zu folgenden Kriterien:


  • Luftdruck,
  • Raumtemperatur,
  • Außentemperatur idealerweise in Bodennähe und zwei Metern Höhe,
  • Windgeschwindigkeit und Richtung,
  • Angaben zum Niederschlag bspw. Regen, leichter Schneefall usw. usf.
Wenn dann dies entsprechend tabellarisch aufbereitet ist, dann kann man von einer wissenschaftlich fundierten Versuchsreihe sprechen. Wenn dann und wirklich nur dann wer auch immer im Zuge dessen zu der Erkenntnis kommen sollte, dass das Sturmglas Hokuspokus ist, dann ist dies durchaus möglich.

Wenn aber jemand, dessen Name uns leider entfiel da vollkommen nebensächlich in einer Dissertation über das Kristallisationsverhalten einer beliebigen Gerätschaft X zu dem Schluß kommt, dass man damit das Wetter nicht vorher sagen kann, dann ist das in etwa so wie wenn der Bäcker darüber sinniert, wie man am besten Fleischpflanzerl macht. 

Dass es übrigens in der Vergangenheit und auch noch heute diverse Versuche immer wieder gibt, ist speziell aus BERLIN sehr sicher nachgewiesen. Das Ergebnis ist dann die gebratene Schrippe :-)

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