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Montag, 22. Mai 2017

Petri Heil auf Hecht mit schwedischem Angelzubehör

So langsam aber sicher geht die Schonzeit auf Hecht regional unterschiedlich ihrem Ende entgegen und gerade die bevor stehenden langen Wochenenden um Himmelfahrt und Pfingsten locken viele Petrijünger landauf landab an die Gewässer. So konnten auch wir uns eine erste Pirsch nicht verkneifen und dabei entstand dieses hier zu sehende Bild.

Dieser Hecht ging auf einen echt schwedischen Wobbler wie Sie sie bspw. auf Balticproducts.eu - Ihrem nordeuropäischen Warenhaus seit 2007 erhalten. Wichtig dabei ist neben richtigen Lauf des Wobbler die Farbe. Hier haben die schwedischen Angelzubehör Hersteller echte Meisterklasse entwickelt. Sie wissen natürlich auf Grund der Vielfalt in schwedischen Gewässern am besten, auf welche Farben Hecht, Zander, Forelle, Barsch & Co. ansprechen.

Dies eine Erfahrung die wir auch immer wieder machen. In den oft Natur bedingt eher trüben schwedischen Gewässern macht es immer die Kombination wie hier zu sehen aus orange und grün oder auch alternativ hellblau und rot. Darum Augen auf beim Wobbler Kauf. Nicht immer sind die in den grellsten Farben schimmernden Kunstköder die richtigen.

Auch auf die Größe kommt es an. Wenn Sie eher in schwedischen Binnengewässern auf Hecht, Zander & Co. gehen, dann sind auch eher kleinere Kunstköder angesagt. Sowohl Hecht wie Zander erreichen in schwedischen Binnengewässern "nur" Größen um die 80 cm. Da ist es wenig Ziel führend, wenn Ihr Wobbler, Blinker oder Spinner vielleicht schon eine Länge von 20 cm hat. 

Gehen Sie dagegen im Schärengarten auf Hecht, dann ist schon ein etwas größerer Köder angesagt. Dort erreichen Hechte gut und gern Längen von weit über einem Meter und sind dann natürlich auch in der Lage, einen Kunstköder von vielleicht 20 cm Länge zu nehmen.

Apropo Hecht und Zander! Wir werden oft gefragt, warum man immer nur einen von beiden in ein und demselben Gewässer an den Haken bekommt. Das ist ganz einfach! Beide sind absolute Konkurrenten und dulden die andere Art nicht. Daher gibt es in Schweden immer nur entweder Zandergewässer oder Hechtgewässer. Wichtig auch, dass der Zander eher in Südschweden denn in Nordschweden verbreitet ist. Der Zander liebt es eben doch einen Tick wärmer. Bleibt nur zu sagen:

Petri Heil!



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