Dieses Blog durchsuchen

Freitag, 19. Januar 2018

Was hat Sturm Frederike mit haltbaren Nahrungsmitteln für Prepper zu tun?


Sehr sehr viel! Gestriger Orkan über Deutschland zeigte einmal mehr, wie schnell und vor allem radikal das öffentliche Leben nur noch eingeschränkt möglich ist oder gar zusammenbrechen kann. Die heute in den Medien zu sehenden Bilder sprechen eine klare und deutliche Sprache. 

Dankenswerter Weise geht man in Schweden mit diesem Thema total anders um. Hier werden Prepper eben nicht von den wirklich Ewiggestrigen kriminalisiert. Das Gegenteil ist der Fall! Unter dem Stichwort Krisberedskap sensibilisieren schwedische Behöden wie die Armee ihre Landsleute darauf, selbst Vorsorge für mögliche Krisen zu treffen. 
Ein absolut wichtiger Punkt dabei ist die Nahrung! Der Mensch ist in der Lage maximal 24 Stunden ohne Flüssigkeit auszukommen und benötigt spätestens je nach Kondition nach zwei bis vier Tagen etwas zu essen. Eine entsprechende Bevorratung ist gerade in Wohnblöcken wie diesen oft gar nicht mit den Lebensmitteln machbar, die hiesige Supermärkte anbieten. Die beste Tiefkühltruhe nutzt Ihnen nichts, wenn der Strom längere Zeit ausfällt.

Lagern Sie dagegen Trockennahrung wie bspw. die hier zu sehenden Produkte des norwegischen Herstellers Real Turmat, dann können Sie problemlos in der kleinsten Einzimmerwohnung einen entsprechenden Vorrat anlegen. Diese früher auch oft Komplekte genannten vakuumierten Pakete enthalten eine vollwertige gefriergetrocknete Mahlzeit. Ein Paket reicht pro Person für vier bis sechs Tage. Es wiegt nur wenige Gramm und ist daher auch leicht transportierbar.

Denn auch diese sollten Sie bitte nie vergessen, wenn Sie über Ihre ganz persönliche Krisenvorsorge nachdenken. Mitten in Berlin befindet sich ämlich bspw. ein Atommeiler. Der schon in den 1960er Jahren in Betrieb genommene Atommeiler wird gern medial verniedlicht. Er wäre ja "nur" ein Forschungsmeiler. Was die Verniedlicher dieser Welt dabei aber vergessen ist dies: Für Betroffene ist es Jacke wie Hose, ob Ihnen gerade das Neutron einer A-Bombe um die Ohren saust oder es Forschungsneutron eines Reaktorunfalles am Berliner Wannsee ist. Beide haben auf den menschlichen Organismus gleiche Wirkung.

Wenn Sie also vielleicht wegen eines solchen Reaktorunfalles Ihre teure Eigentumswohnung in der Potsdamer Berliner Strasse verlassen müssen, dann schaffen Sie es schon aus rein zeitlichen Gründen nie, den Inhalt Ihres Kühlschrankes einzupacken. Wenn Sie aber immer griffbereit einen Rucksack stehen haben, in dem sich besagte Komplekte aus Norwegen befinden, dann genügt ein Griff zum Rucksack und Sie sind versorgt.

Der Inhalt dieser unscheinbaren Tüten kann jederzeit mit kaltem oder warmen Wasser aufgegossen werden. Er ergibt immer eine schmackhaft wie nahrhafte Mahlzeit. Wasser müssen Sie übrigens nicht mit schleppen, wenn Sie Ihre Wohnung verlassen müssen. Wasser finden Sie recht schnell, wenn Sie wissen, wie Sie nach Wasser suchen müssen. Überall da wo bspw. Farne wachsen, muss man oft nicht tief graben, um auf Grundwasser zu stossen. 



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen