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Montag, 30. Juli 2018

Wozu doch in Zeiten von GPS & Co. so ein Kompass in Schweden alles gut ist...


Heute morgen war es mal wieder so weit. GPS und Navi streckten ihre Flügel und sahen sehr hilflos aus. Was war geschehen? Eigentlich nichts! Ich gab nur im Navi die Adresse der Skogsapoteket ein und stand wenig später mitten in der schwedischen Pampa umgeben von wunderschönem Wald, einem ausgetrockneten See, wie einigen Graureihern, die verzweifelt auf Futtersuche waren. Soviel zum Thema Treffgenauigkeit von GPS, Navi & Co. 


Also frisch ran an´s Werk! Kompass heraus, eigenen Standort bestimmt und weiter ging es wie einst gelernt:

Mit Karte und Kompass!

Wenige Minuten später sass ich mit der Chefin der Skogsapoteket Cecilia von Braun zusammen und "dank" Navi & Co. ging uns das Thema im Rahmen üblichen Smalltalk nicht aus. Zugegeben mich überraschte heutiges Erlebnis nicht wirklich! Erlebe ich doch seit Jahren immer wieder, dass elektronische Navigation und Nordeuropa in etwas so zusammen passen wie Katze und Hund. 

Was man in einer Grossstadt bei Fehlnavigation noch einfach lösen kann, das kann in Schweden wie Dänemark, Norwegen und Finnland lebensgefährlich sein. Das gerade jetzt, wenn alles Staub trocken ist und man jederzeit in Schwedens Wäldern mit Waldbränden rechnen muss. In einer Grossstadt können Sie nämlich immer jemanden nach dem Weg fragen, wenn Ihr Navi  versagt. In einem tiefen schwedischen Wald geht das eher schlecht. Die Graureiher sahen zwar sehr schön aus, sie waren aber nicht so sehr auskunftsfreudig. Ein Grund mehr, der auch im Jahre 2018 nach Christi Geburt für Karte und Kompass spricht.



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